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Welche Speichermedien gibt es?

Wozu brauche ich Speichermedien?

Auf Speichermedien legst du digitale Dateien und Ordner ab, um sie auf einem Computer oder auf einem anderen Gerät zu lesen. Einige der Datenträger sind vor allem für den mobilen Einsatz gedacht. Dazu zählen Speicherkarten und USB-Sticks. Früher hatte man auch Disketten und CDs verwendet. Massenspeicher wie Festplatten und SSD-Speicher findest du hingegen sowohl in Computern als auch als tragbare Variante, die du extern anschließen kannst. Sehen wir uns die verschiedenen Speichermedien näher an.

Festplatten: das Standard-Speichermedium für große Datenmengen

Wenn du große Datenmengen speichern willst, ist die Festplatte (HDD) eine gute Option. Aktuelle Modelle bieten dir zwischen 1 und 20 Terabyte an Speicherplatz. Mit einer HDD bekommst du viel für wenig, denn der Preis pro Terabyte ist im Vergleich zu anderen Speichermedien sehr günstig.

Neben der Kapazität, spielt auch die Geschwindigkeit der Festplatte eine Rolle. Du wünschst dir sicher möglichst schnelle Datentransfers, um Zeit zu sparen. Achte daher auf die Umdrehungsgeschwindigkeit der Festplatte. Meist findest du Modelle mit 5400 oder 7200 RPM (Umdrehungen pro Minute). Je mehr Umdrehungen, desto schneller arbeitet die Festplatte. Eine hohe Geschwindigkeit ist vor allem dann wichtig, wenn auf deinem Speichermedium das Betriebssystem und andere Programme installiert sind. Wenn du die Festplatte nur für Backups oder Datenarchivierung brauchst, reicht auch eine langsamere Variante.

Neben internen Festplatten, die du in deinen Computer einbaust, gibt es auch externe Festplatten. Die externen Speichermedien schließt du meist über USB an und eignen sich hervorragend für die Datenübertragung zwischen verschiedenen Computern und für Backups. Mehr dazu gibt es in unserem Ratgeber: "Externe Festplatten für Backups".

SSD-Speicher: blitzschnelles Speichermedium für große Datenmengen

SSD-Speicher basieren auf der Flashspeicher-Technologie und arbeiten daher deutlich schneller als Festplatten. Wenn du dein Betriebssystem und deine Programme darauf installierst, merkst du sofort den Unterschied: Sie öffnen blitzschnell und funktionieren spürbar flüssiger.

Auch SSD-Speicher gibt es in genügend großen Kapazitäten, um dort viele Programme, Dokumente, Videos, Bilder und Musik zu speichern. Die meisten Modelle bieten einen 1 bis 5 Terabyte großen Speicherplatz. Sie verbrauchen weniger Strom als Festplatten, arbeiten lautlos und sind haltbarer. Die Vorteile kosten aber Geld: Für eine SSD bezahlst du mindestens doppelt so viel wie für eine Festplatte mit identischer Speicherkapazität.

Interne SSD-Speicher installierst du im Computer, indem du sie über SATA oder PCIe mit dem Mainboard verbindest. Externe SSD-Speicher sind hingegen eine tolle Lösung, um große Datenmengen überall hin mitzunehmen und blitzschnell zu übertragen.

NAS-Netzwerkspeicher: die eigene Cloud für zentrale Datenbereitstellung

Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein kleiner Computer mit einem oder mehreren Speichermedien, der als zentraler Speicherort für digitale Dateien fungiert. Mit diesem Dateiserver baust du dir deine eigene Cloud auf und machst deine Dateien über LAN oder WLAN verfügbar. Das heißt, du und autorisierte Personen können dann mithilfe unterschiedlicher Computer, Smartphones und Tablets darauf zugreifen. In vielen Fällen brauchst du so keinen USB-Stick oder ein externes Speichermedium zu nutzen, sondern kannst Daten direkt über WLAN übertragen.

Wenn du willst, machst du deine Cloud auch im Internet verfügbar, um auf deine zentralen Daten ebenso im Urlaub zugreifen zu können. Dazu brauchst du den NAS-Netzwerkserver mit einem Router zu verbinden.

Speicherkarten: Speichermedien für Kameras, Smartphones und andere Mobilgeräte

Die kleinen Speicherkarten sind eine tolle Möglichkeit, Fotos, Videos, Musik und andere Dateien auf Mobilgeräten zu speichern. Deine Kamera braucht sie, um dort Aufnahmen abzulegen und dein Smartphone wird sich über eine Speicherplatzerweiterung für mehr Multimedia und Apps freuen. Speicherkarten lassen sich über ein Speicherkartenlesegerät auch auf Laptops und Desktop-PCs lesen und beschreiben. Diese Speichermedien gibt es als microSDXC, microSDHC, SDHC, SDXC, CompactFlash und andere Typen. Prüfe daher vor dem Kauf, welche Sorte dein Gerät unterstützt.

USB-Sticks: mobile Speichermedien für den unkomplizierten Datentransfer

USB-Sticks sind handliche Flashspeicher, mit denen du Daten schnell von Computer zu Computer überträgst. Du steckst sie einfach in einen freien USB-Port deines Rechners ein, um dort Fotos, Dokumente und andere Daten abzulegen. Trotz der kleinen Maße kann das Speichermedium Kapazitäten bieten, die einer Festplatte entsprechen. Am beliebtesten sind jedoch kleinere Kapazitäten von 32 bis 256 Gigabyte.

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