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Was sollte ich bei der Auswahl einer Grafikkarte beachten?

GeForce oder Radeon?

Die Wahl des Chip-Herstellers hangt hauptsächlich von deinen Anforderungen an ein Grafikkartenmodell ab, ob es für Heim-, Profi- oder Freizeit-Lösungen dienen soll.

Im Angebot der beiden Hersteller findest du Grafikkarten für unterschiedliche Zielgruppen: Gamer, Grafikdesigner, Fotografen etc..

Kompatibilität mit Komponenten anderer Hersteller

Es spricht nichts dagegen, eine Radeon-Grafikkarte auf einem Intel-basierten Motherboard zu installieren. Dies gilt auch für GeForce-Designs in AMD-basierten Systemen. Die Einschränkung liegt in den Technologien für die Bildwiederholrate (AMD FreeSync und NVIDIA G-Sync), die in Monitoren zu finden sind.

Wenn du von dieser gebrauch machen möchtest, passe deine Grafikkarte an die Technologie an, welche vom Panel unterstützt wird. Prüfe auch, wie groß die VGA-Karte in deinem Desktop-Gehäuse sein wird.

Gaming, Office oder Profi-Setup?

Zu Hause und im Büro reicht ein Design der GeForce GT-Serie aus. Wenn du über eine Gaming-Komponente nachdenkst, wähle Produkte aus der NVIDIA GeForce RTX, NVIDIA GeForce GTX, AMD Radeon RX 5xx-Serie und Radeon RX Vega.

Bei der Arbeit mit professionellen Programmen sind Systeme mit großer Rechenleistung, wie z.B. NVIDIA Quadro, notwendig. Detaillierte Eigenschaften dieser VGA-Systeme findest du in unserem Leitfaden: Welche Grafikkarte soll gewählt werden? Welche ist die beste Karte?

Und wie viel VRAM?

Die Wahl des VRAM wird beeinflusst durch:

  • Die Auflösung, in der du spielen oder arbeiten möchtest. Für eine Full HD-Auflösung benötigst du einen Chip mit 4GB VRAM. Für eine WQHD-Auflösung sind 6 GB erforderlich und für eine 4K-Auflösung brauchst du 8 GB VRAM, idealerweise 11 GB VRAM oder mehr.
  • Detailstufe der Einstellungen und zusätzlichen Effekte. Hohe Details erfordern 4 GB VRAM, für Ultra-Einstellungen benötigst du einen Chip mit mindestens 6 GB VRAM.
  • Das Seitenverhältnis des Monitors. Für 16:9-Panels ist ein Videospeicher von 4 GB ausreichend. Panoramadisplays (21:9 oder 32:9) benötigen mindestens 6 GB VRAM.
  • Spielspezifische Anforderungen. Populäre Titel kannst du mit einer 4 GB VRAM Grafikkarte spielen, für Games im AAA-Segment wähle jedoch ein Modell mit 6 GB oder gleich mit 8 GB Videospeicher.

Technologien und Ansätze, die in Grafikkarten Verwendung finden

Eine der meist gewünschten Lösungen ist die Leistungsübertaktung. Hierfür werden dedizierte Anwendungen mit vordefinierten Modi verwendet. Ein Klick und die Karte erhöht automatisch die Taktung. Ebenso geschätzt wird das semi-passive VGA-Kühlsystem, das erst dann zu arbeiten beginnt, wenn die Temperatur des Systems ein bestimmtes Niveau erreicht.

Designbegeisterte suchen auch nach Modellen mit konfigurierbarer LED-Hintergrundbeleuchtung. Die VR-Technologie, also die Virtual-Reality-Projektion, wird immer beliebter. VR-fähige Karten sind generell mit einer ausreichenden Anzahl von Ports ausgestattet.