Grafiktabletts

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Grafiktabletts - Kaufberatung und mehr

Wie funktioniert ein Grafiktablett und wofür braucht man‘s?

Ein Grafiktablett ist in erster Linie ein Werkzeug für Personen, die sich mit der Erstellung von Grafiken aller Art und der Fotonachbearbeitung beschäftigen. Als Grafiken können in diesem Fall eine breite Palette von Zeichnungen, Karten, räumlichen Diagrammen und CAD-Projekten und sogar handschriftliche Notizen bearbeitet werden.

Ein Grafiktablett ist also ein Gerät, das die tägliche Arbeit von Technikern, Ingenieuren, Architekten, Designern, Grafikern, Fotografen, Kartographen oder Künstlern erleichtert - also allen, die täglich mit Grafikprogrammen, Papier oder Leinwand arbeiten.

Das Gerät ähnelt auf den ersten Blick einem klassischen Multimediatablett, das jedoch mitsamt eines Grafik Tablet-Stifts mitgeliefert wird. Die Bedienung des Tablets hingegen kann, vereinfacht gesagt, mit einem Blatt Papier verglichen werden, auf das du deine Zeichnungen aufträgst. Alles natürlich digital, mitsamt einer größeren Bandbreite an Möglichkeiten.

Du zeichnest der Oberfläche des Tabletts, das Resultat wird auf dem Bildschirm des Computers, mit dem das Grafiktablett verbunden ist, übertragen - drahtlos oder über ein USB-Kabel.

Traditionelle Grafiktabletts und LCD-Displays

Grafiktabletts werden in erster Linie in Pointing-Tablets und eigenständige Tablets unterteilt. Worin besteht hier der Unterschied? Ersteres ist ein spezielles Pad, das präzisere Bewegungen und viel mehr erweiterte Optionen bietet als eine Standard-Computermaus, für die es gewissermaßen eine Alternative ist.

Im Gegensatz zu einer Maus oder einem Touchpad ist die Bewegung des Stiftes jedoch absolut und nicht relativ. Das bedeutet, dass du, um eine Aktion in einer Ecke des Bildschirms auszuführen, die entsprechende Ecke des Arbeitsbereichs des Tablets mit dem Stift berühren musst.

Zweiteres ist ein Tablet mit einem LCD-Display, welcher als autark bezeichnet wird, weil man in diesem Fall keinen Computeranschluss benötigt um das Gerät zu verwenden, hierbei leidet jedoch die maximal mögliche Präzision.

Spezifikationen von Grafiktabletts - Worauf du vor dem Kauf achten solltest

Größe - Die Größe der aktiven Arbeitsfläche gibt es in diversen Ausführungen: Von kleinen, handlichen, die nach dem Papiermaßstab gekennzeichnet sind, z.B. A6, oder nach Begriffen aus der Bekleidungsindustrie, d.h. S (152x95 mm), bis zu sehr großen Modellen, der Größe L (430x287 mm), oder sogar A0. Die Wahl der Ausmaßen hängt von deinen Bedürfnissen und persönlichen Vorlieben ab.

Du musst jedoch bedenken, dass die Größe des Arbeitsbereichs (angezeigt durch spezielle Stifte oder Dioden) der Größe deines Computerbildschirms entspricht, nur in einem anderen Maßstab.

Das Seitenverhältnis des Tablets muss auch mit dem Seitenverhältnis deines Monitors übereinstimmen, z. B. 16:9. Kleinere Tablets eignen sich daher gut für die detaillierte Fotobearbeitung, während größere Tablets ideal zum Zeichnen, Malen, Kartieren und Entwerfen sind.

Auflösung - Wird durch die Anzahl der Punktdichte, kurz dpi, definiert. Je mehr Linien vorhanden sind, desto besser ist die Qualität und Detailtreue des Bildes und desto höher ist der Arbeitskomfort. In der Praxis muss die Auflösung eines Grafiktabletts jedoch an die Auflösung eines Monitors angepasst werden.

Ein Tablet-Bildschirm mit einer Auflösung von 2540 dpi ist mit einer Full HD-Matrix kompatibel. Wenn du einen höherwertigen Monitor hast, z. B. in UHD, dann schau nach Tablets mit einer höheren Auflösung, Beispielsweise 5080 dpi.

Weitere wichtige Merkmale sind die Kompatibilität eines Grafiktabletts mit bestimmten Betriebssystemen - Windows, Mac OS, Android - und das Vorhandensein zusätzlicher Optionen und Annehmlichkeiten, bei denen es sich um Funktionstasten und Drehregler handeln kann (denen du auch verschiedene Aktionen zuweisen kannst, um die Navigation in der Oberfläche von Grafikprogrammen zu erleichtern).

Und - ganz wichtig, gerade beim Kauf deines ersten Grafiktabletts - ob und mit welcher Grafiksoftware es verkauft wird. Beispiele für Grafikprogramme, die mit Tablets geliefert werden, sind: Corel® Painter® Essentials™ 6, Corel® Aftershot™ 3, CLIP STUDIO PAINT PRO**.

Der Tablet-Stift

Das Wichtigste, was die Qualität der Nutzung eines Grafiktabletts bestimmt, ist vor allem der daran befestigte Stift. Es sind seine Eigenschaften und Funktionen, die sich direkt auf den höchstmöglichen Komfort und Realismus der Arbeit auswirken.

Eine klassische Computermaus kann nicht mit den Fähigkeiten eines Tablet-Stifts mithalten. Der Stift interagiert mit dem Tablett über ein elektromagnetisches Feld. Du musst also den Tablet-Bildschirm nicht mit dem Stift selbst berühren, um den Cursor auf dem Monitor zu bewegen. Die grundlegenden Parameter des Stiftes sind:

  • Empfindlichkeit - Je empfindlicher der Stift auf Druck reagiert, desto natürlicher fühlt sich das Zeichnen damit an. Der Empfindlichkeitswert wird als Zahl ausgedrückt, wobei 4096 für mittlere Empfindlichkeit und 8192 für hohe Empfindlichkeit steht. Letzteres wird manchmal als professionelle Empfindlichkeit bezeichnet, während Fotografen, die sich auf die Fotobearbeitung konzentrieren, mit einem Stift mit mittlerer Empfindlichkeit zufrieden sein werden.
  • Neigungswinkelerkennung - Stifte mit dieser Funktion eignen sich auch besser für die Erstellung von Grafiken als für ihre Bearbeitung, aber natürlich gibt es keine feste Regel. Mit dieser Option kannst du Linien mit unterschiedlicher Intensität erzeugen. Wird daher primär von Bauzeichnern und Malern geschätzt werden.
  • “Lesehöhe“ - bezieht sich einfach darauf, wie hoch du den Stift vom Grafiktablett entfernt halten musst, damit dieser erkannt wird.
  • Spitzendruck - Einige Stifte reagieren auf Druck, so dass du mit unterschiedlicher Strichstärke zeichnen kannst. Durch leichtes Berühren der aktiven Fläche des Tabletts mit der Spitze wird eine dünne Linie erzeugt, getreu einem Bleistift, Buntstift, Pinsel oder Stift auf echtem Papier. Der Stift kann, wie das Grafiktablett selbst, über eine Vielzahl von Zusatzfunktionen verfügen. Eine davon ist z. B. eine Funktion, die deine Absichten anhand der Bewegungen des Stylus liest. Wenn du das Gerät um 180° drehst, errät es, dass du den Radiergummi verwenden möchtest um ein Element zu entfernen.

Der Stift und das Tablett sind ein und dasselbe und bieten dir eine Vielzahl von erstaunlichen Optionen, die zu zahlreich sind, um sie hier alle auf einmal aufzulisten.