interne SSD Festplatten

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Welche Arten von SSD-Speichern gibt es?

Was ist ein SSD-Speicher?

Der Solid-State-Drive, kurz SSD, ist ein Halbleiterdatenträger. Er unterscheidet sich von der Festplatte (HDD) in der Bauweise sowie der Lese- und Schreibgeschwindigkeit. SSD-Speicher bestehen aus NAND-Flashspeichern, die auch in USB-Sticks und SD-Speicherkarten zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zur guten alten Festplatte haben diese Datenträger keine beweglichen Elemente. Interne SSD-Speicher werden ins Computergehäuse eingebaut und mit dem Mainboard verbunden. Externe SSD-Speicher schließt du über ein Kabel an den Computer oder deine Konsole an.

In der Herstellung von Halbleiterdatenträgern verwendet man verschiedene Speicherzellen – SLC, MLC, TLD und QLC. Die erstgenannte Zelle hat die längste Lebensdauer. Die Lebenserwartung fällt mit jeder weiter genannten Speicherzelle. Die gleiche Anordnung gilt auch für die Bit-Menge, die eine Zelle aufnehmen kann: 1 Bit, 2 Bit, 3 Bit und QLC mit 4 Bit. Da diese Technik stets verbessert wird, können neuere Zellen bessere Eigenschaften aufweisen als alte Typen.

Die Vor- und Nachteile von SSD-Speichern

Der größte Vorteil von internen SSD-Speichern liegt in ihrer Geschwindigkeit. Sie sind eine tolle Wahl fürs Betriebssystem, für Anwendungen und Games. Windows lädt deutlich schneller als auf Festplatten und auch sonst ist im Alltag der Unterschied spürbar: Dateien werden schnell kopiert, Programme öffnen sofort und Games laden schneller und funktionieren flüssiger.

Im Gegensatz zur HDD sind interne SSDs widerstandsfähig gegen Schäden und Erschütterungen, denn es gibt hier keine beweglichen Teile. Aus dem gleichen Grund arbeiten Halbleiterdatenträger völlig lautlos und bieten dir so noch einen wichtigen Vorteil gegenüber den lauten Festplatten. Interne SSD-Speicher sind auch energieeffizienter und verbrauchen weniger Platz im Gehäuse. Auch die lästige Defragmentierung kannst du dir sparen. Sie könnte einer SSD sogar schaden.

Obwohl interne SSD-Speicher immer bessere Kapazitäten bieten, kommen sie nicht an interne Festplatten heran. HDDs bieten immer noch die größten Maximalkapazitäten. Dank der hohen Lebensdauer eignen sie sich auch für eine lange Datenarchivierung. Doch SSDs werden immer besser und kommen mit einer immer höheren Lebenserwartung.

Unter diesem Link gibt es mehr zu den Unterschieden von SSD und HDD.

Welchen internen SSD-Speicher soll ich wählen?

Bevor du dich für einen internen SSD-Speicher entscheidest, sieh dir unbedingt an, welche Schnittstellen der Datenträger unterstützt. Am beliebtesten sind immer noch SSDs mit SATA. Du schließt sie über ein SATA-Kabel an und kaufst sie relativ günstig. Es gibt aber schnellere Lösungen.

Neuer und schneller sind M2.SATA- und M2.PCIe-Speicher, die optisch RAM-Arbeitsspeichern ähneln. Besonders anspruchsvolle Nutzer holen sich aber einen PCI Express NVMe-Speicher, der die beste Schreib- und Lesegeschwindigkeit bietet. Möchtest du einen internen SSD mit PCIe-Anschluss kaufen, achte darauf, welche PCIe-Version er unterstützt. Üblich sind PCIe 3.0 und 4.0. Je höher, desto schnelle Datentransfers. Dein Datenträger sollte mit der PCIe-Schnittstelle auf deinem Mainboard kompatibel sein.

Richte dich bei Auswahl eines internen SSD-Speichers nach der Spezifikation: dem Speicherzellen-Typ, den maximalen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten und dem MTBF-Indikator, der die voraussichtliche ausfallfreie Zeitspanne angibt. Du könntest dir auch zusätzliche Technologien ansehen wie zum Beispiel eine TRIM-Funktion für Datenträgeroptimierung.

Im Bereich der Kapazität solltest du auf deine Bedürfnisse achten und berücksichtigen, wofür du die SSD brauchst. Wenn du nur das Betriebssystem darauf speichern willst, reichen 128 oder 256 Gigabyte. Sollen aber auch noch Programme und Spiele draufkommen, dann lohnt es sich, mindestens 512 Gigabyte zu nehmen.

Achte auch auf den Garantiezeitraum. Er beträgt oft 3 bis 5 Jahre. Einige Hersteller begrenzen die Garantie um einen TBW-Wert. Die Abkürzung bedeutet „Total Bytes Written“ und beschreibt die Datenmenge, die du schreiben kannst, bevor dir Garantie erlischt. In der Regel ist der Wert dermaßen hoch angesetzt, dass ihn ein durchschnittlicher Nutzer nur schwer innerhalb von 5 oder 6 Jahren überschreiten kann. Viele Hersteller verzichten auf diese Art der Begrenzung, aber es lohnt sich trotzdem ein näherer Blick auf die Garantiebestimmungen, denn vielleicht gilt der TBW nur für bestimmte Modelle. Wenn du also regelmäßig gigantische Datenmengen schreibst, achte auf die Garantielaufzeit und auf einen möglichen TBW-Wert.

Die besten internen SSD-Speicher findest du bei x-kom.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Welchen internen SSD-Speicher soll ich für meinen Laptop wählen?

Für einen Laptop holst du dir am besten eine interne SSD mit mindestens 256 Gigabyte wie ADATA XPG SX6000 Lite 256GB. Handelt es sich um einen Gaming-Laptop, dann sind Kapazität und Geschwindigkeit besonders wichtig. Eine Lesegeschwindigkeit ab 2000 Megabyte pro Sekunde bietet Crucial P5 500GB. Bevor du eine interne SSD kaufst, prüfe erst, ob du sie mit deinem Laptop nutzen kannst.

Welcher interne SSD-Speicher ist für meinen Desktop-PC der Beste?

Eine interne SSD ist für den Desktop-PC die beste Wahl, um dort das Betriebssystem und andere Programm zu installieren. Externe SSD-Speicher sind hingegen optimal für Backups und für die Speichererweiterung. Ein spezieller Fall sind Gaming-PCs. Hier brauchst du besonders schnelle SSDs mit PCIe, 1 Terabyte und Lesegeschwindigkeiten um die 3000 Megabyte pro Sekunde. Gute Optionen sind Samsung 1TB M.2 PCIe NVMe 980 oder WD BLACK SN750 1TB.

Soll ich eine interne SSD oder HDD wählen?

Obwohl die HDD-Festplatte heute als langsam gilt, eignet sie sich als günstiger und großer Datenspeicher. Interne SSD-Speicher sind hingegen ideal für die alltägliche Nutzung, denn sie beschleunigen dein System, deine Apps und Games.