Nadeldrucker

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Was sollte ich beim Einkauf eines Nadeldruckers beachten?

Anwendungsbereiche von Nadeldruckern

Ein Nadeldrucker wird auch Dot-Matrixdrucker genannt und gehört neben Tintenstrahl- und Laserdruckern zu den beliebtesten Optionen, um digitale Informationen auf Papier zu bringen. Du wirst sie heute vor allem in Büros, Arztpraxen, Banken und ähnlichen Orten antreffen. Die vorrangig gewerbliche Nutzung ist auf die vielen Vorteile zurückzuführen.

Vorteile von Nadeldruckern

Nadeldrucker sind kompakt und leicht zu bedienen. Da ein Nadeldrucker mit Durchschlägen arbeitet, hast du die Möglichkeit, jede Art von Papier zu bedrucken: egal, ob normales Druckerpapier oder dickes Fotopapier. Du kannst auch mehrere Kopien gleichzeitig erzeugen und bei Bedarf Endlospapier verwenden.

Ein wichtiger Vorteil sind auch geringere Druckkosten als bei Tintenstrahl- oder Laserdruckern. Da du hier nur das Farbband wechseln musst, ist der Wartungsaufwand deutlich kleiner. Die Robustheit und Widerstandsfähigkeit sind weitere Vorteile, die dir ermöglichen, das Gerät auch unter schwierigen Bedingungen zu nutzen.

Nachteile von Nadeldruckern

Der wohl markanteste Nachteil eines Nadeldruckers ist die vergleichsweise hohe Lautstärke. Beim Drucken merkst du, dass normales Drucken zwar flott geht, doch bei hoher Druckqualität dauert es deutlich länger. Wenn von Qualität die Rede ist, beachte, dass wenn das Farbband länger im Einsatz ist, die Druckqualität sinkt. Wenn du zuvor einen Tintenstrahldrucker benutzt hast, wird dich womöglich eine schlechtere Farbwiedergabe stören.

Wie arbeitet ein Nadeldrucker?

Der Nadeldrucker hat Nadeln, die aufs Druckband und durch dieses aufs Papier aufschlagen. So entstehen einzelne Punkte, die zusammen zum Druckbild werden. Diesen Vorgang kannst du deutlich hören. Der Drucker lässt sich zwar zum herkömmlichen Ausdruck nutzen, doch besonders interessant macht ihn die hohe Durchschlagskraft seiner Nadeln. Damit sind gleichzeitige Kopien beziehungsweise Durchschläge möglich. Das ist ein wichtiger Grund für die Verbreitung in gewerblichen Einrichtungen.

Worauf soll ich beim Kauf eines Nadeldruckers achten?

Du kannst Nadeldrucker mit 9, 24 oder 48 Nadeln kaufen. Je mehr Nadeln, desto feiner und schöner wird das Druckbild. Andererseits sind Druckvorgänge mit vielen Nadeln langsamer und bieten eine geringere Durchschlagskraft. Das heißt, du kannst dann weniger Kopien auf einmal erzeugen. Hier eine Zusammenfassung:

  • Nadeldrucker mit 9 Nadeln sind schnell, ermöglichen viele Kopien auf einmal, doch bieten dafür nur geringe Druckqualität.
  • Nadeldrucker mit 24 Nadeln sind langsamer, bieten weniger gleichzeitige Kopien, dafür aber eine deutlich bessere Druckqualität.
  • Nadeldrucker mit 48 Nadeln sind die langsamste Variante, bieten weniger gleichzeitige Kopien, dafür aber die mit Abstand beste Druckqualität.

Sieh dir vor dem Kauf die Druckerauflösung an. Je höher die Auflösung, desto feiner das Druckbild. Die Auflösung geht mit der Nadelzahl einher. Drucker mit 9 Nadeln schaffen meist nur 240 x 144 dpi. Geräte mit 24 Nadeln kommen auf 360 x 360 dpi. Wenn du Grafiken drucken willst, solltest du diesen Wert nicht unterschreiten.

Nadeldrucker sind deutlich lauter als Tintenstrahldrucker. Das liegt an der robusten Technik. Die Lautstärke sollte zwischen 50 und 60 Dezibel liegen. Das ist etwa auf Nähmaschinen-Niveau. Wenn dich der Sound stört, kannst du dir zusätzlich eine Schallschutzhaube kaufen. Leider kosten sie oft mehr als der Drucker selbst.

Wenn du einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker hast, bist du an viele Anschlussmöglichkeiten gewohnt. Bei Nadeldruckern ist dies nicht selbstverständlich. Achte deshalb auf netzwerkfähige Geräte mit Verbindungsoptionen für LAN oder WLAN.

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