RAM DDR4

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DDR4-Arbeitsspeicher: Was gilt es beim Kauf zu beachten?

Eigenschaften von DDR4-RAM: Wo liegt der Unterschied zu DDR3?

DDR4 ist der beliebteste Computerarbeitsspeicher, kurz RAM (Random Access Memory). Sein Nachfolger heißt DDR5. Diese PC-Komponente hat Einfluss auf die gesamte Computerleistung. DDR4-Arbeitsspeicher kommen mit höheren Taktfrequenzen, besseren Bandbreiten, größeren Speicherkapazitäten und einem geringeren Energieverbrauch als DDR3.

Wo gibt es noch Unterschiede zwischen DDR4 und DDR3? Augenscheinlich hat der neuere RAM-Typ größere Latenzen, also Timings, die in Zeitzyklen, kurz CL (CAS Latency), ausgedrückt werden. In Wirklichkeit hat ein schnellerer Arbeitsspeicher, also einer mit mehr MHz, bei höherem CL-Wert die gleichen Latenzen wie ein langsamerer Arbeitsspeicher mit geringeren Latenzen. Beispiele sind DDR4-2666 CL19 und DDR4-2400 CL17 sowie DDR4-2400 CL15 und DDR3-1600 CL10. Die DDR4-Leistung ist dank der höheren Bandbreite besser.

DDR4-RAM-Spezifikation: Was ist besonders wichtig?

Je besser die technischen Parameter, desto höher die Leistung. Hier zählen nicht nur die Kapazität und Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers, sondern auch die Latenzzeiten. Am besten du wählst DDR4-Arbeitsspeicher mit der höchsten Taktung und mit den geringsten Latenzen. Entscheide dich für Speicherriegel für den Einsatz im Dual-Channel-Modus. Hol dir zum Beispiel 2 x 8 Gigabyte statt 1 x 16 Gigabyte. Die Dual-Channel-Variante bietet mehr Leistung als Single-Channel.

Womöglich ist auch ein Kühlsystem für geringere Temperaturen wichtig. Wähle dann ein Modell mit Kühlkörpern. Wichtig können für dich ebenso die Spannung des Arbeitsspeichers sowie RGB-Beleuchtung sein. Für beste Leistung lohnt es sich auch zu prüfen, ob der Speicher XMP-Profile unterstützt. Wenn ja, dann ist eine automatische Übertaktung direkt aus dem BIOS/UEFI möglich. Das ist eine bequeme Lösung für jene, die sich mit Overclocking nicht so gut auskennen. Bessere Ergebnisse lassen sich trotzdem mit einer manuellen und zugegeben zeitintensiven Einstellung erzielen.

Welchen DDR4-Arbeitsspeicher soll ich wählen? Welcher Speicher ist der Beste?

Wähle DDR4-Arbeitsspeicher von bekannten Marken. Dazu zählen solche Marken wie G.SKILL, Corsair, Patriot, Kingston, Crucial, GOODRAM oder Team Group. Achte bei der Auswahl eher auf das konkrete Modell und seine Spezifikation als nur auf die Marke. Es kann nämlich sein, dass im gegebenen Segment die Konkurrenz einen besseren RAM zu gleichen Preis anbietet. Das aktuell beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten DDR4-Arbeitsspeicher mit 3000 bis 3200 MHz CL15/16.

Der Preis spielt eine wichtige Rolle. Wenn der Preisunterschied zwischen beispielsweise DDR4-3200 und DDR4-3600 gering ist, lohnt es sich, für die schnellere Variante etwas mehr zu bezahlen. Wenn aber der schnellere RAM deutlich teurer ist, lohnt sich womöglich nicht mehr draufzuzahlen. Vor dem Kauf eines Arbeitsspeichers prüfe unbedingt nach, ob der RAM mit deinem Motherboard kompatibel ist. Womöglich unterstützt die Hauptplatine keine höheren Taktfrequenzen oder besonders große Kapazitäten.

Vor dem Kauf lohnt es sich, Tests und Bewertungen zum gegebenen DDR4-Arbeitsspeicher zu lesen. Dies gilt insbesondere dann, wenn du Overclocking-Möglichkeiten suchst. Vor allem teurere Modelle lassen sich gut übertakten.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich heraus, ob es sich um DDR3- oder DDR4-RAM handelt?

Den RAM-Typ kannst du auf mehrere Weisen herausfinden. Du könntest die Anwendung CPU-Z benutzen. Starte das Programm und öffne dort den Reiter „Memory“. Dort findest du unter „Type“ die Info, ob du DDR3 oder DDR4 hast.

Ist DDR3 kompatibel zu DDR4?

Nein, DDR3 und DDR4 sind miteinander inkompatibel. Du kannst aber den älteren DDR3-Arbeitsspeicher auf einem neueren Motherboard installieren, wenn es neben DDR4 auch DDR3 unterstützt. Mehr dazu findest du in der Spezifikation deiner Hauptplatine.