Soundkarten

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Eine neue Soundkarte – Was ist vor dem Kauf zu beachten?

Grundlegende Informationen über Soundkarten

Soundkarten - oft auch Musikkarten genannt - sind Computerkomponenten, welche Töne aufnehmen, verarbeiten und wiedergeben. Die einfachsten Ausführungen sind bereits in Hauptplatinen integriert. In den meisten Fällen sorgen diese für eine zufriedenstellende Qualität des aufgezeichneten Materials und einen angenehmeren Klang.

Solltest du jedoch Wert auf höchste Klangqualität legen und über die richtige Ausrüstung verfügen, wie z. B. höherwertige Mikrofone, erweiterte Lautsprechersysteme oder “Top-of-the-line Kopfhörer“, ist eine eigenständige Soundkarte die bessere Wahl für dich. Dadurch wird der aufgenommenen oder abgespielten Ton noch “detaillierter“ und angenehmer.

Intern oder extern?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, an welches Gerät du an die Soundkarte anschließen möchtest. Beim PC, ist eine interne PCI- oder PCI-E-Musikkarte eine gute Wahl. Du kannst diese, einfach an dein Motherboard anschließen, so dass sich die Eingänge der Karte auf der Rückseite des Gehäuses befinden. Auf diese Weise kannst du leicht auf die Anschlüsse zugreifen und sparst zugleich Platz auf deinem Schreibtisch.

Externe Musikkarten eignen sich sowohl für Laptops und Mobilgeräte als auch für Desktop-Computer. In dieser Kategorie findest du eine Vielzahl von Modellen. Formattechnisch reichen diese von der Größe eines Flash-Laufwerks bis hin zu einem robusten Computerlautsprecher. Eine externe Musikkarte wird über ein USB-Kabel mit deinem Gerät verbunden.

2.0, 5.1 oder 7.1 Soundkarte?

Ein weiterer Punkt, welchen du beachten solltest, ist das Soundsystem welches von deiner Musikkarte unterstützt werden kann. Zu den gängigen Modellen gehören unter anderem:

  • 2.0-Soundsystem - eine solche Karte funktioniert mit Stereolautsprechern und 2.1-Systemen, die aus mehreren Lautsprechern und einem Subwoofer bestehen.
  • 5.1-Soundsystem - Eine Musikkarte, die Mehrkanalton liefert. Unterstützt 5.1-Lautsprechersysteme, bestehend aus drei Frontlautsprechern (links, Mitte, rechts), zwei Rücklautsprechern (links, rechts) und einem Subwoofer.
  • 7.1-Sound-System - Diese Soundkarten erfüllen die Anforderungen von 7.1-Lautsprechersystemen, d. h. von 5.1-Systemen, die um zwei Surround-Lautsprecher erweitert werden.
  • Wie sieht das in der Praxis aus? 2.0- und 2.1-Systeme eignen sich gut zum Musik hören (primär 2.0), zum Spielen und zum Ansehen von Filmen (hauptsächlich 2.1). Surround-Systeme hingegen, d. h. 5.1 und 7.1, bieten ein fast kinoähnliches Erlebnis, während der Vorführung umgibt der Ton das Publikum und kommt aus verschiedenen Teilen des Raums. Voraussetzung dafür ist natürlich die richtige Positionierung der Lautsprecher.

    Was gibt’s sonst noch zu beachten?

    Hier sind die wichtigsten Merkmale von Musikkarten, auf welche du vor dem Kauf achten solltest:

    Sampling und Abtastrate - Sampling ist die Digitalisierung von Ton. Um qualitativ hochwertiges Material zu erhalten, muss die Karte mit mindestens 16 Bit arbeiten. Was die Abtastrate betrifft, so ist 44,1 kHz ausreichend. Das liegt daran, dass das meiste Audiomaterial (z. B. CDs) mit dieser Abtastrate aufgenommen wird. Für komplexere Formate wie DVD-Audio und Dolby TrueHD wird jedoch eine Karte mit höherer Abtastrate empfohlen.

    Verstärker- und Wandler Design - Ausgewählte Soundkarten verfügen über individuelle Verstärker und Wandler, um die Klangqualität weiter zu verbessern und Verzerrungen sowie Verzögerungen zu vermeiden.

    Spezielle Anwendungen - Viele Musikkarten werden mit Anwendungen des Herstellers mitgeliefert, welche das Soundmanagement erleichtern. Dies ist eine sehr praktische Lösung, mit welcher du die Audioparameter mit wenigen Handgriffen an deine Bedürfnisse anpassen kannst.