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VR-Brillen

Virtual Reality - Das Who’s Who der vielversprechenden Gamingrevolution

Dabei und Mittendrinnen

Virtual Reality ist eine faszinierende Art virtuelle Welten auf unvergleichliche Art zu entdecken. Mit Headset und Motion-Tracking ausgerüstet, kannst du dich im virtuellen Raum umsehen als wärst du tatsächlich vor Ort und in die Welt eintauchen, als lebtest du wirklich darin.

Diese Art der Technologie hat in den letzten Jahren dank überzeugender Spiele und Simulationen an Zugkraft gewonnen, obgleich es noch ein weiter Weg ist diese Massentauglich zu machen.

Dennoch gibt es bereits etablierte Modelle an VR tauglicher Hardware, so konzentriert sich etwa Oculus auf ein eigenständiges VR-Headset: das Quest 2, bietet aber auch die Möglichkeit, es mit einem Kabel an einen PC anzuschließen.

HTC bietet das Steam-freundliche Vive Cosmos und das auf Entwickler fokussierte Vive Pro. Sony bietet das PS4-kompatible PlayStation VR, und Microsoft unterstützt seine Windows-Mixed-Reality-Plattform mit einigen wenigen Headsets von Drittanbietern. Und dann ist da noch Valve mit seinem teuren Valve-Index-Headset.

Die große Frage: Welches VR Gerät ist das beste?

Moderne VR-Headsets lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Tethered oder Standalone. Tethered-Headsets wie das HTC Vive Cosmos, PlayStation VR und Valve Index sind physisch mit einem PC verbunden (oder im Falle der PS VR mit einer PlayStation 5).

Das Kabel macht sie ein wenig unhandlich, aber da die gesamte eigentliche Videoverarbeitung in der Konsole untergebracht ist, die du natürlich nicht direkt an dein Gesicht schnallen musst, gewährt diese Art von Aufbau genug Bewegungsfreiheit.

Entweder externe Sensoren oder nach außen gerichtete Kameras am Headset bieten dank Motion-Sensing-Controllern eine vollständige Bewegungsverfolgung sowohl für deinen Kopf als auch Hände.

Die günstigsten Tethered-Optionen liegen derzeit bei rund 400 Euro, und zwar ohne das Thema Verarbeitung anzusprechen; die Vive Cosmos und Valve Index brauchen nämlich ziemlich leistungsstarke PCs, während die PS VR eine PlayStation 5 benötigt. Standalone-Headsets bieten die größte physische Freiheit, da die Kabel komplett entfernt werden und kein externes Gerät für die Verarbeitung benötigt wird.

Das Oculus Quest 2 verwendet ähnliche nach außen gerichtete Kameras wie das Oculus Rift S, um eine kompletter Bewegungsnachverfolgung und eine ähnlich detaillierte Bewegungssteuerung zu ermöglichen.

Das Gerät verfügt zwar nicht über die gleiche Rechenleistung wie ein separater, dedizierter Gaming-Computer, aber sein mobiler High-End-Prozessor kann immer noch einige ziemlich detaillierte und flüssig dargestellte Grafiken liefern.

Was ist aus der telefonbasierten VR geworden?

VR-Headsets, welche dein Smartphone sowohl als Gehirn als auch als Display des Systems nutzen, waren früher weit verbreitet. Mit Google Cardboard und dem Samsung Gear VR konnte jeder mit einem kompatiblen Telefon ein VR-Erlebnis für unter 150 Euro erhalten.

Die Produktion dieser Headsets haben sich stark verlangsamt, dazu hat Google hat sein Daydream View-Headset eingestellt, während Samsung das Gear VR seit der Ankunft des Galaxy S9 nicht mehr aktualisiert hat.

Du kannst immer noch günstige Shell-Headsets finden, aber das Software-Ökosystem und die Unterstützung für diese sind praktisch nicht existent. So wie es jetzt steht ist das Telefon-basierte VR Erlebnis praktisch tot.

Oculus Quest 2

Das Oculus Rift war der erste große Name in der aktuellen VR-Welle, und Oculus ist immer noch einer der Hauptakteure in dieser Kategorie. Das Unternehmen zog sich jedoch aus dem Bereich der Kabel VR-Headsets zurück und stellte das Rift S Modell ein, um sich ganz auf das eigenständige Quest 2 zu konzentrieren.

Das Oculus Quest 2 ist ein 300 Euro teures Standalone-VR-Headset, das von einem Qualcomm Snapdragon 865 angetrieben wird - eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber dem ursprünglichen Quest und seinem Snapdragon 835. Es bietet ein umfassendes VR-Erlebnis in einem einzigen Paket, für das keine Kabel benötigt wird (außer zum Aufladen des Headsets), und bietet derzeit die höchste Auflösung aller Consumer-VR-Headsets mit 1.920 x 1.832.

Es verfügt über zwei Bewegungssteuerungen für vollständiges Kopf- und Hand-Bewegungs-Tracking und bietet eine überraschend robuste Bibliothek an VR-Software in seinem Onboard-Store. Das bedeutet aber nicht, dass du mit dem Quest 2 kein Tethered VR Setup genießen kannst.

Das 80 Euro teure Oculus Link-Kabel ist ein fünf Meter langes USB-C-Kabel, mit dem du das Quest 2 an deinem PC anschließen und es wie das Tethered Rift S verwenden kannst, um PC-spezifische VR-Spiele wie Half-Life: Alyx zu spielen.

Das Kabel ist zwar teuer, aber wenn man bedenkt, dass das Quest 2 insgesamt, 100 Euro weniger kostet als das ursprüngliche Quest, hat es selbst nach Hinzufügen des Zubehörs immer noch die Nase vorn.

Sony PlayStation VR

Um VR durch deine PlayStation genießen zu können brauchst du, ein Headset, eine PlayStation 4/5 und eine PlayStation Camera (heutzutage in den meisten PlayStation VR-Paketen enthalten).

Viele PlayStation VR-Spiele unterstützen den DualShock 4, sodass du nicht einmal zusätzliche Optionen für die Bewegungssteuerungen benötigst. Das Headset verwendet immer noch die PlayStation Move-Stäbe aus der PlayStation 3-Ära, und die sind nicht annähernd so leistungsfähig oder komfortabel wie die Oculus Touch-Controller.

Valve Index

Valve's eigenes PC-gebundenes VR-Headset, das Valve Index wird eher kein Impulsiv Kauf werden. 999 Euro, solltest du alles Drum und Dran dazukaufen (abgesehen von dem Computer, natürlich).

Dieser Preis ist schwer zu schlucken, auch wenn der Index eine deutlich höhere Bildwiederholrate von 120Hz als die meisten seiner Konkurrenten bietet (mit einem experimentellen 144Hz-Modus) und die Controller ein fortschrittliches Griffsystem für eine natürlichere, präzisere Interaktion aufweisen.

Windows Mixed Reality

Microsoft hat seine Partnerschaft mit mehreren Headset-Herstellern beworben, um eine Reihe von Windows 10-fähigen "Mixed Reality"-Headsets zu produzieren. Die Unterscheidung zwischen Virtual Reality und Mixed Reality ist bisher zweifelhaft, deutet aber auf eine Integration von Augmented Reality (AR)-Technologie durch Kameras am Helm hin.

Bei den verschiedenen Headset Modellen, ist die Hardware solide und die Einrichtung ist einfach, aber die Positionsbestimmung ist nicht so genau wie bei Kabel Headsets mit externen Sensoren oder dem Quest 2 mit seinen nach außen gerichteten Tracking-Kameras.

Außerdem bietet der Windows Mixed Reality Store nicht so viele überzeugende VR-Erlebnisse wie die Stores von Rift und SteamVR, obwohl die Spiele des letzteren auf Windows Mixed Reality-Headsets verwenden werden können.

Obwohl mehrere Dritthersteller in den letzten Jahren an Windows-Mixed-Reality-Headsets gearbeitet haben, ist das einzige Windows-Mixed-Reality-Headset der aktuellen Generation das HP Reverb G2.

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