interne HDD Festplatte

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Hard Drive Drives: Was du über interne Festplatten wissen musst

Was ist eine interne Festplatte (HDD) und wozu dient sie?

Was ist eine HDD? Dies ist eine andere Bezeichnung der Festplatte (eng. Hard Disk Drive) im 2,5- oder 3,5-Zoll-Format. Auf diesem Datenträger speicherst du Informationen. Im Gegensatz zu den Halbleiterdatenträgern, kurz SSD, kommen hier bewegliche Elemente zum Einsatz. Die Daten liegen auf magnetischen Scheiben. Darin finden sich bewegliche Köpfe, die Daten auf verschiedenen Sektoren schreiben und lesen. Es gibt externe und interne Festplatten. Die externen Festplatten schließt du bei Bedarf an den Computer an. Die internen Festplatten baust du ins Gehäuse ein.

Interne Festplatten weisen verschiedene Geschwindigkeiten auf. Üblich ist eine Leistung von 5400 bis 7200 RPM (Umdrehungen pro Minute). Je höher dieser Wert, desto schneller ist die HDD und desto effizienter schreibt und liest sie Daten. Festplatten benötigen regelmäßige Defragmentierung. Dieser Vorgang beschleunigt die Datenzugriffszeiten und die allgemeine Performance.

Neben Festplatten mit magnetischen Scheiben gibt es auch folgende interne Massenspeicher:

  • SSHD (eng. Solid-State Hybrid Drive): Hybride Datenträger, die Eigenschaften von HDD und SSD kombinieren. Sie enthalten einen zusätzlichen NAND-Flashspeicher, in dem Dateien aufbewahrt werden, auf die du oft zugreifst. Diese Datenträger sind schneller als herkömmliche Festplatten.
  • SAS (eng. Serial Attached SCSI): Diese magnetische Server-Festplatte ist für den professionellen Einsatz gedacht. Sie kommt mit einer höheren Lebensdauer und größeren Widerstandsfähigkeit bei hoher Belastung. Zudem zeichnet sich SAS durch eine höhere Bandbreite und Umdrehungsgeschwindigkeit aus. Ein weiterer Vorteil ist der Zugriff auf spezielle SCSI-Befehle und die daraus entspringende Möglichkeit, mehrere Operationen gleichzeitig auszuführen. Diese Festplatten sind teurer als klassische HDDs.
  • NLSAS (eng. Near Line SAS): Auch diese Datenträger sind in erster Linie für Server gedacht. Sie kombinieren eine klassische HDD mit der SAS-Schnittstelle. Zu den Vorteilen gehören die große Speicherkapazität und das gleichzeitige Ausführen von mehreren Operationen. Sie sind aber langsamer als normale SAS-Datenträger.

Vor- und Nachteile einer internen Festplatte im Vergleich zur SSD

Interne HDD-Festplatten zeichnen sich durch große Kapazitäten aus, die maximale Größen von SSD-Speichern deutlich übersteigen. Während bei den Halbleiterdatenträgern 500 GB bis 1 TB üblich sind, bieten Festplatten oft Werte von 1 bis sogar 14 TB. Käuflich sind sogar interne Festplatten mit einer Kapazität von 20 TB. Das Verhältnis zwischen Preis und Kapazität ist hier deutlich besser als im Vergleich zu den SSDs.

Interne Festplatten schreiben und lesen Daten langsamer als SSD-Speicher, aber bieten dafür höhere Kapazitäten. Daher kommen sie meist dort zum Einsatz, wo große Datenmengen gelagert werden sollen. Festplatten sind nicht unbedingt leise. Wegen der beweglichen Elemente hörst du, wenn eine HDD arbeitet. Im Vergleich dazu sind SSD-Speicher geräuschlos. Außerdem sind die Halbleiterdatenträger auch widerstandsfähiger gegen Schäden, Vibrationen und Erschütterungen. Zudem verbrauchen sie weniger Energie als HDD-Festplatten.

Welche interne Festplatte ist die Beste? Welche wählen, worauf achten?

Achte bei der Auswahl einer internen Festplatte auf folgende Dinge:

  • Speicherkapazität: Je höher die Kapazität, desto mehr Daten kannst du darauf speichern. Überlege vor dem Kauf, welche Größe du brauchst. Diese Eigenschaft wird in Terabyte angegeben. Im Shop findest du meist Modelle zwischen 1 und 8 TB. Immer öfter entdeckst du aber auch Festplatten, die die 10-TB-Marke überschreiten.
  • Format: Die interne Festplatte kann 2,5 oder 3,5 Zoll groß sein. Für Notebooks wirst du das erstgenannte Format nehmen, für Desktop-PCs das zweite Format.
  • Schnittstellentyp: Bezeichnet den Anschlusstyp der Festplatte. Gängig ist heute SATA III.
  • Maximale Schreib- und Lesegeschwindigkeit: Je höher der Wert, desto schneller werden Dateien gelesen und geschrieben. Er definiert die Performance der HDD.
  • Umdrehungsgeschwindigkeit: Sie beträgt meist 5400 oder 7200 U/min. Der Wert beschreibt die Rotationsgeschwindigkeit der Festplattenscheiben und hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Performance.
  • Cache-Speicher: Darin werden häufig verwendete Daten aufbewahrt. Je größer der Cache, desto mehr Daten lassen sich schneller abfragen. Das hat Einfluss auf die Arbeitsgeschwindigkeit der Festplatte während du Anwendungen nutzt oder beim Spielen.
  • MTBF-Wert: Dieser Schätzwert definiert, wie lange die Festplatte wartungsfrei arbeiten soll. Ein höherer Wert ist besser, doch es gibt keine Garantie, dass die HDD wirklich so lange wie angegeben problemlos arbeiten wird.
  • Lautstärke: Interne Festplatten sind nicht unbedingt leise. Wähle ein möglichst leises Modell mit geringem dB-Wert.
  • Garantie: HDDs kommen mit einer langen Lebensdauer. Dennoch solltest du auf die Garantielaufzeit achten. Je länger der Garantiezeitraum, desto besser.

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